never stop pedaling! greenpeace zieht bilanz

01.09.2018 09:36 - Public Relations

Greenpeace zieht in einer aktuellen Studie Bilanz über den deutschen Radverkehr. Urteil: Ernüchternd. Demnach gab keine der sechs größten deutschen Städte im Durchschnitt mehr als 5 Euro pro Kopf und Jahr für den Radverkehr aus. Ideen gibt es!

Der Umweltverband Greenpeace hat für die aktuelle Studie die kommunalen Haushalte der sechs größten deutschen Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart genauer untersucht. Die Organisation fand heraus, dass im Durchschnitt der vergangenen Jahre in Stuttgart 5 Euro pro Kopf und Jahr für den Radverkehr ausgegeben wurde. In München waren es nur 2,30 Euro, die bayerische Landeshauptstadt ist damit das Schlusslicht in der Auswertung. Der Vergleich zeigt: Unsere Fahrradfreunde im Norden sind da weitaus spendabler. In Amsterdam gibt laut Greenpeace 11 Euro aus, in Kopenhagen sind es sogar 35,60 Euro pro Kopf. Ob nun tatsächlich zu wenig investiert wird oder ob höhere Ausgaben stellenweise gar nicht notwenig sind, weil das Radverkehrsnetz schon genügend ausgebaut ist, stellen wir mal dahin. Fakt ist jedoch, dass noch immer zu wenig Menschen auf das Rad als Verkehrsmittel zurückgreifen. Dabei sind wir uns einig: Es gibt nichts Schöneres als Fahrtwind im Gesicht.

Diesen Gedanken verfolgt auch Greenpeace und hat sich auf die Suche nach den 10 besten urbanen Ideen gemacht, die das Radfahren in den Städten wieder angenehmer und sicherer gestalten. Nachahmer sind gern gesehen. Wir finden all diese Projekte großartig und möchten sie gern mit euch teilen. Kennt ihr zum Beispiel schon die Bike Cops aus Minneapolis, die grüne Welle in Utrecht oder den Radwegewart in Rostock? Nicht? Dann wird es Zeit. Schaut mal rein: "Darauf fahren wir ab".

Quelle: FAZ, 28. August 2018

Foto (c) Headerby Jonny Kennaugh on Unsplash

Foto (c) Haltegriff by Kevin McElvaney / Greenpeace

Foto (c) Grüne Welle Utrecht Springlab



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