so sicherst du dein fahrrad richtig.

24.04.2018 12:00 - Alexandra Baum

Ein gutes Schloss fürs Fahrrad ist heutzutage unverzichtbar. Wichtig ist aber auch, dass es richtig benutzt wird. Zum tex—lock bekommen wir oft die Frage gestellt, welche Variante die geeignete sei.

Das kommt ganz auf euer Nutzungsverhalten an: seid ihr gemeinsam auf Tour unterwegs, oder allein im urbanen Stadtdschungel auf dem Weg zur Arbeit? Steht das Rad nur eine Weile vor dem Gasthaus oder über Nacht vor eurem Haus?

Fangen wir mal mit den wichtigen Grundlagen zum Schutz eures geliebten Fahrrades an. Das stärkste Schloss nützt wenig, wenn man es nicht sinnvoll befestigt. Klingt banal, ist aber immernoch ein häufiger Grund für Diebstähle. Damit ihr also gewappnet seid, solltet ihr stets folgende Aspekte beachten:

 

einen festen gegenstand mit anschließen

Das Fahrrad sollte immer an einem Pfeiler, einer Laterne, einem Baum oder ähnlichem angeschlossen werden, damit der Dieb es nicht einfach davontragen kann. Das tex—lock S oder M passt in die Tasche, ist sehr leicht und handlich und ist ausreichend, um das Fahrrad an einem Gegenstand festzumachen. 

Achtet darauf das das Schloss eng um Rahmen und Pfeiler gewickelt ist, sodass ein Dieb wenig Angriffsfläche hat.

 

 

vorderrad & hinterrad mit anschließen

Sinnvoll ist es beide Laufräder zu sichern und auch den Pfeiler noch mit dazu. Ob die Schlosstypen genauso wie auf den Bildern passen, hängt natürlich von Fahrradtyp und Rahmengröße ab. Wer es genau wissen möchte, am besten mal eine Schnur in entsprechender Länge zuschneiden und anhalten. S = 80 cm, M = 120 cm, L = 160 cm

Wer wertvolle Teile am Fahrrad wie den Sattel oder einen Korb hat, sollte diese ebenfalls mit sichern. Mit den unterschiedlichen Ösen zum Durchstecken erreicht man ausreichende Länge. Auch hier sollte das Seil weder auf dem Boden hängen noch unter Spannung stehen. Am besten umwindet es Räder & Rahmen wie eine Schlange.

 

 

manche anwendungen brauchen extra länge

Bei einem tex—lock L mit 160 cm Länge lassen sich so auch Spezialräder (Lastenrad, Liegerad) oder Kinderanhänger gut sichern. Auch mehrere Fahrräder z. B. auf gemeinsamen Touren lassen sich mit dem tex—lock L gut zusammen befestigen, da man viel Länge nutzen kann ohne dabei erheblich an Gewicht zuzulegen.

 

 

doppelt hält besser

Empfohlen wird auch das Sichern mit mehreren Schlössern. tex—lock kann man mit verschiedenen Bügelschlössern oder Rahmenschlössern (bis 19 mm Bügeldurchmesser) kombinieren. So kann das Rad in sich gesichert werden und das tex—lock dient als Zusatzsicherung.

 

 

we ride leipzig

Verlassene Plätze und Ecken sollte man vermeiden und wo es möglich ist am besten mit in die Wohnung oder den Keller tragen. Diese und viele weitere Ratschläge findet ihr auch bei WE RIDE LEIPZIG, dem Blog für Fahrradkultur und gegen Diebstahl aus Leipzig.

 

fassen wir zusammen!

Letztendlich entscheidet jeder Fahrradfahrer selbst, welchem Risiko und Komfort er sich und seinem Fahrrad aussetzt. Dabei wird immer wieder unterschätzt, wie wichtig es ist, sein Fahrrad an einem festen Gegenstand anzuschließen und so vor dem Wegtragen zu sichern. Außerdem sollten alle Teile, die sich schnell vom Fahrrad abmontieren lassen, wie Vorderrad oder Sattel natürlich mitgesichert werden. Hierbei zeigt sich bei unserem tex–lock ein entscheidender Vorteil: Es ist hochflexibel und überzeugt auch in seiner Länge, ohne dabei signifikant schwerer zu werden.

Jedes Material und damit auch jedes Fahrradschloss hat seinen eigenen Feind. Das heißt, es gibt einen Schwachpunkt an dem es angreifbar und gegebenenfalls auch zerstörbar ist. Dagegen hilft letztlich nur eins: Nutze mehrere Schlösser mit verschiedenen Eigenschaften, um es den Dieben schwerer zu machen, wie z.B. ein starres Bügelschloss oder fest verbautes Rahmenschloss, um das Rad zu blockieren, sowie eine flexible Verlängerung, um es an einem festen Gegenstand zu fixieren. Wir haben das tex–lock so gestaltet, dass es auch mit vielen vorhandenen Bügelschlössern genutzt werden kann. So könnt ihr von Situation zu Situation neu entscheiden, welche Variante die passende ist. Egal, ob in der Stadt, auf Tour oder beim Training. Grundsätzlich muss man sich immer vor Augen führen: Egal wie schwer und wie teuer – jedes Fahrradschloss kann zerstört werden.

Einen 100% garantierten Schutz vor einem Fahrrad-Diebstahl gibt es mit keinem Fahrradschloss. Die Methoden sind kreativ: Picking, Bolzenschneider, Eisspray, Säure, Säge oder verdrehen. Selbst die teuersten Schlösser geben irgendwann auf. Schon gewusst? Für den Ritterschlag - eine Zertifizierung - muss ein Schloss nur 2-3 Minuten durchhalten. Die Sicherheitsstufe vergibt allerdings dagegen jeder Hersteller selbst – somit gibt es auch keine eindeutige Kategorisierung bzw. Vergleichbarkeit unter den verschiedenen Marken.

Wir raten euch dazu das Rad nicht in einer dunklen Ecke abzustellen. Denn das Verstecken ist keine gute Methode. In versteckten, ruhigen Ecken ist der Dieb ungestört und hat Zeit sich über das Schloss her zu machen. An belebten Straßen und Plätzen fallen hektische Bewegungen und Werkzeuge schneller auf. Euer Schloss solltet ihr im besten Falle auch relativ hoch anbringen, damit der Dieb zum Beispiel mit der Bolzenschneider wenig Hebelwirkung aufbringen kann. Der letzte wichtige Punkt: Registriere dein Rad bei der Polizei und kümmere dich um eine Fahrradversicherung.

 


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